Iguazu, Curitiba und Ilha do Mel

Iguazu Falls

Von Buenos Aires gings mit dem Flieger nach Puerto Iguazu zu den Iguazu-Wasserfaellen. Dort haben wir zwei Tage lang den Nationalpark und die Wasserfaelle von der argentinischen Seite aus erkundet … danach einen Tag auf der brasilianischen Seite. In Buenos Aires gabs fuer uns Fruehlingswetter … perfekt nach Peru. Bei der Ankunft in Puerto Iguazu hats uns umgehaut … bruetende Hitze … hohe Luftfeuchtigkeit … Jehaaa Sommer!!

Unsere Erwartungshaltung war urspruenglich relativ hoch … die hat sich bei mir jedoch in der letzten Zeit etwas relativiert … in Guidebooks und auf Fotos wirken viele Orte viel cooler als sie es dann in Wirklichkeit sind. Tja … nicht so bei den Iguazu-Wasserfaellen! Die sind GENIAL … HOCH … NASS … WOW … wenn man mal am “Garganta do Diablo”  (Teufelsrachen) steht und vor-neben-unter-ueber einem die Wassermassen vorbeischiessen, dann bleibt der Mund offen stehn. TOLL! Aber nicht nur dieser eine Lookout ist genial … der ganze argentinische Nationalpark ist schoen … man kann die Wasserfaelle …  VIELE … GROSS … von unten und von oben und von der Seite und von vorne ansehen … tolle Walks abseits der Wasserfaelle machen und wenn man mal kurz stehen bleibt und leise ist, sieht man auch ein paar Tukane vorbeifliegen und man wird von einer Gruppe Coatis ueberfallen. Kunterbunte Schmetterlinge … ausgebreitet so gross wie unsere Handteller … spielen in der Gegend rum. Es hat uns gefallen. Sonja sogar um Laengen besser als Machu Picchu … ich find, dass man das nicht vergleichen kann ;-).

Die brasilianische Seite war dann der Abschluss … man sieht die meisten Wasserfaelle nur von der Ferne … dafuer bekommt man eine nette Uebersicht ueber die gesamte “Kette” an Wasserfaellen. Nicht so beeindruckend fuer uns wie die argentinische Seite … nicht so relaxt … und auch nicht so viele Moeglichkeiten … in 3h ist man fertig.

Dafuer der Beginn unserer Reise in Brasilien … und vor allem einer neuen Sprache. Portugiesisch … was sollen wir sagen … wir hatten schon mit Spanisch unsere Muehe … aber jetzt verstehen wir NICHTS mehr … nicht ein Wort! Brasilianisches Portugiesisch klingt wie eine linguistische Vereinigung von Spanisch mit Russisch und Franzoesisch. Wir verstehen nichts … und sie verstehen uns nicht. Na auf jeden Fall haben wir immerhin das kleine Deutsch-Portugiesisch-Lexikon vom Stefan … mit dessen Hilfe wir das Essengehn etwas entschaerfen koennen ;-).

Curitiba

Ein Nachtbus … wir koennen Busse nicht mehr sehen!!! … bringt uns hundemuede nach Curitiba. Another City! Nothing special! Aber da gibts dann doch drei nette Erlebnisse. Zum Einen haben wir uns das “Museo Oscar Niemeyer” angesehn … verrueckter brasilianischer Architekt … cool! … und zur Abwechslung mal ein wirklich tolles Museum (Contemporary Art). Tja … und danach haben wir uns in einem deutschen Biergarten gestaerkt … inklusive traditioneller deutsch-oesterreichischer Volksmusik … Haha! Blos auch hier hat uns keiner Verstanden (oke … keine Ueberraschung) … und ich hab meine Sonnenbrille … “Gott hab sie selig” … angebaut … oder sie wurde mir gestohlen … das weiss man hier ja nie so genau wo und warum die Dinge abhanden kommen. Naja … auf jeden Fall ist der Verlust eine tolle Sache … 2 Wochen vor dem Heimflug … in einem Land wo die Sonne (endlich) tatsaechlich scheint! Und guter Letzt haben wir hollywoodlike Waesche gewaschen … in einem Waschsalon … und wir sind vor den Maschinen gesessen und haben aus unsere Waesche gewartet … haha … MUSS man mal gemacht haben.

Ilha do Mel

Grosse Rucksaecke in Curitiba im Hostel eingesperrt … und ab auf Ilha do Mel … 2h Busfahrt … ach wie schoen … und dann noch ein kurzer Trip mit dem Boot … vorher noch ne “echte Oakley-Brille” ausgecheckt, die meine Sicht verdunkelt, mich aber trotzdem blind werden laesst … ein Hoch auf Faelschungsware. “Ilha do Mel” ist ein ziemlicher “laid-back place” … keiner stresst sich … keine Strassen … keine Autos … und in der Nebensaison unter der Woche nichts los. Perfekt! Wir haben ne laengere Wanderung entlang der Straende gemacht und uns einen Strand-Tag gegoennt. Ein riessiger (!) Strand den man sich mit maximal 50 anderen Leuten teilt … die Wellen hoch … die wenigen Surfer motiviert … TOLL! Nur eins verstehen wir nicht: Australische Sonnencreme (50+) UND ein schattenspendender Sonnenschirm erklaert uns leider nicht unseren Sonnenbrand (der Plural von Sonnenbrand klingt strange … Sonnenbraende?). Jetzt ist es Wochenende und aus dem “laid-back place” wurde in Kuerze ein Partyort … bissl anstrengend, wenn eine betrunkene Meute mitten in der Nacht vor unserer Zimmertuer Party feiert.

*Trommelwirbel*

Zwischen uns und Rio steht nur noch eine kurze Faehrenfahrt, eine kurze Busfahrt und dann unsere LETZTE lange Nachtbusfahrt … wir freun uns! Wenn alles klappt kommen wir bei einem jungen arabischen Brasilianer unter … wir versuchen uns nochmals im Couchsurfen … und wir freun uns schon … und er sich auch … das wird sicher ein Spass.

Bis denne,
Die Sonnengebrandeten

PS: Wer leistet uns am 28.03. bei unserem Jetlag Gesellschaft?


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